Red Raisins

Ayitas "Hauptjob" ist die Dummyarbeit. Sie arbeitet mit großer Begeisterung und gleichzeitiger Ernsthaftigkeit. Uns beiden macht das gemeinsame Erarbeiten neuer Aufgabenstellungen großen Spass. Absolut leise und steady – das sind Ayitas Stärken. Bei dornigem Bewuchs kommt aber auch mal das Prinzesschen zum Vorschein und mit spitzen Pfoten bahnt sich Madame ihren Weg zum Dummy. So oder so – wir nehmen jede Herausforderung als willkommene Übungsgelegenheit an und lernen gerne auf Seminaren oder Workingtesten dazu. Die Prüfungs- und Workingtesttabellen sind also noch lange nicht vollständig.

Als "Zweitjob" betreiben Alex und Ayita seit Januar 2009 Agility. Auch hier lernt Ayita sehr schnell und begeistert und wir hoffen, dass auch in dieser Sparte mal das ein oder andere Turnier erfolgen wird!

Workingtests

Workingtest Datum Klasse Punkte    
Heidecup 2010 26.09.2010 Anfänger 98/120 Punkte (sehr gut) Bericht  
Lünecup 2010 04.09.2010 Anfänger 77/100 Punkte (gut) Bericht  
WT Emkendorf 14.08.2010 Anfänger 89/100 Punkte (sehr gut) Bericht  
WTW 2010 01.08.2010 Anfänger 80/100 Punkte (gut) Bericht  
Heidecup 2009 27.09.2009 Anfänger 103/120 Punkte (sehr gut) Archiv  
Tollarspecialen 2009 07.08.2009 Anfänger 67/100 Punkte Archiv Bilder
Den Heybergcup 25.10.2008 Anfänger nicht bestanden Archiv  
Tollarspecialen 2008 01.08.2008 Anfänger 86/100 Punkte Archiv Bilder

Prüfungen

Prüfung Datum Richter Punkte Prädikat    
Arbeitsprüfung (APD/R) A 26.07.2008 Felicitas Fritz-Pitz 70 Punkte sehr gut Bericht Bilder
Begleithundeprüfung A+B 14.06.2008 Felicitas Fritz-Pitz 75 Punkte vorzüglich Bericht  

Workingtests

Heidecup 2010

Aufgabe 3 – Einzelmarkierung (John Juel Pedersen (DK))

Auf dem Kamm eines Hanges geht das Team frei bei Fuß ca. 10m auf den Richter zu. Dann fällt ein Schuss und ein Dummy nur teilweise sichtig unten am Fuße in mittelhohen Bewuchs, Entfernung ca. 40m. Nach Freigabe darf geschickt werden. Ayita hat etwas kurz markiert, fand aber umgehend. 19 von 20 Punkten.

Aufgabe 1 – Wassermarkierung (Annette Bürse-Hanning (D))

Das Team steht 4m von einer Uferkante eines schilfigen Teichs entfernt, am gegenüberliegenden Ufer fällt ein Schuss und ein Dummy dicht davor, Entfernung ca. 30m. Nach Freigabe darf geschickt werden. Ayita überlegte kurz, ob der Weg außen herum auch ok wäre und so gab ich ein zusätzliches Kommando. Alles Weitere verlief gut. 16 von 20 Punkten.

Aufgabe 2 – Einzelmarkierung (Stefan Bürse-Hanning (D))

Das Team steht auf einer Fläche mit mittelhohem Bewuchs. Ca. 50m entfernt fällt ein Schuss und ein Dummy kullert einen sandigen Abhang hinunter in ein Gestrüpp. Nach Freigabe darf geschickt werden. Hier waren wir sogenannte "Lucky Loser": Bei uns wollte das Dummy nicht kullern, sondern blieb oben am Hang liegen. Ayita markierte punktgenau und war schnell wieder da. Trotzdem gab es – aufgrund der "vereinfachten Aufgabe" – einen Punkt Abzug. Tja, c'est la vie ... 19 von 20 Punkten.

Aufgabe 6 – Walk-up (J. Pedersen)

Frei bei Fuß geht es in schnellem Tempo hinter einem Schützen her. Schuss und ein Dummy fällt ca. 30m entfernt auf 9h und darf apportiert werden. Weiter geht's frei bei Fuß, wieder Schuss und ein weiteres Dummy fällt in dorniges Gestrüpp ca. 40m entfernt auf 12h. Ja – bei dieser Aufgabe zeigten sich ganz eindeutige Lücken bei unserer Fußarbeit. Fast die ganze Zeit hatte Ayita einen beinahe 2m-Abstand nach links von mir und ich musste sie mehrmals ermahnen, an meine Seite zu kommen. Zudem hatte sie das 2. Dummy schlecht markiert und ich musste sie einweisen – was ebenfalls aufgrund des Geländes nicht ganz einfach war und einige Zeit dauerte, bis sie am Stück war. Gnädige 12 von 20 Punkten haben wir hier noch bekommen.

Aufgabe 4 – Walk up mit Blind (Annette Bürse-Hanning)

Schon wieder Walk-up! 15m frei bei Fuß ging es über eine ebene Fläche, dann ein Schuss ohne Dummy auf 10h und noch ein Schuss mit Dummy in ein dichtes Waldgebiet auf 13h, Entfernung ca. 50m. Das Blind sollte dann der Hundeführer holen (sofern er es fand) und anschließend wurde auf die Markierung geschickt. Der Kommentar der Richterin: "Ihr Hund ist super steady und sie hat die Markierung toll gearbeitet – aber die Fußarbeit war grottig!". Recht hat sie. 15 von 20 Punkten.

Aufgabe 5 – Markierung und Blind (Stefan Bürse-Hanning)

Ein Schuss und in ca. 60m Entfernung fällt ein Dummy in mittelhohen Bewuchs. Dann dreht sich das Team um 90 Grad und der Hund soll auf ein in ca. 15m Entfernung liegendes kleines Suchengebiet geschickt werden, wo 3 Dummys ausliegen (ohne Schuss). Anschließend soll die Markierung gearbeitet werden. Beim Schicken aufs Blind blieb Ayita einmal stehen und "fragte", so dass ihr ein erneutes "Voran!"-Kommando gab. Aber ab da lief es super, sie fand eins der Blinds sofort und auch die Markierung hatte sie wirklich punktgenau markiert – das war richtig toll! 17 von 20 Punkten.

Lünecup 2010

Aufgabe 1 – Memory und Einzelmarkierung (Richter: Ton Buijs (NL))

Frei bei Fuß geht es 10m durch den Wald an einen Graben. Schuss und ein Dummy fällt in den Graben. Dann umdrehen und frei bei Fuß zurück zum Startplatz. Auf 12h fällt ein Schuss und ein Dummy ca. 30m entfernt in mittelhohen Bewuchs – doch auch der Weg dahin ist voller Äste und Totholz. Nach Freigabe darf die Markierung geholt werden, anschließend wird umgedreht und das Memory darf apportiert werden. Die Fußarbeit war nicht optimal bei uns, ansonsten lief alles problemlos: 18 von 20 Punkten.

Aufgabe 2 – Zwei Memory-Marks (Martin Kuse (D))

Startplatz war mitten in einem Farngebiet im Wald – für einen Toller mehr als hoher Bewuchs! Ein Schuss und ein kaum sichtbares Dummy fällt auf 11h ca. 25m entfernt. Frei bei Fuß geht es dann 5m parallel zum Dummy durch den Farnbewuchs, dann darf geschickt werden. Sobald das Dummy ausgegeben wurde, fällt erneut ein Schuss und ein Dummy auf 14h, Entfernung ca. 30m. Frei bei Fuß geht es zurück zum Startplatz, von da darf geschickt werden. Problem war für uns natürlich der sehr hohe Bewuchs, es war schlicht nicht möglich für Ayita, die Flugbahn der Dummys zu sehen, zumal diverse Bäume die Sicht zusätzlich behinderten. Trotzdem startete sie tapfer los, trat unglücklich in ein Loch hinein und schrie laut auf. Sie lief dann zwar weiter, allerdings in recht langsamem Tempo, fand aber bald und apportierte brav. Auch beim zweiten Mark merkte man noch, dass Ayita viel vorsichtiger als sonst lief und keine Lust auf einen erneuten "Einbruch" hatte. Alles in allem aber noch 15 von 20 Punkten.

Aufgabe 3 – Suche (John Pedersen (DK))

In einem Waldgebiet mit mittelhohen Bewuchs und Totholz findet ein kleines "Treiben" mit Schuss und Geräuschen statt, vier Dummys fallen in ein 30x20m großes Gebiet. Innerhalb von 3 Minuten sollen so viele Dummys wie möglich gesucht und apportiert werden. Ich hatte vor dieser Aufgabe überhaupt keine Bedenken, die Suche ist für Ayita schon lange kein "Angstfach" mehr, sie sucht im allgemeinen motiviert und ausdauernd. Tja – man sollte grundsätzlich Bedenken haben, dann klappt´s besser, habe ich festgestellt. Vielleicht lag´s auch an der schlechten Erfahrung der vorherigen Aufgabe, aber Ayita fand eindeutig hier nicht zu ihrer Form. Die ersten beiden Dummys suchte und fand sie zügig, dann wirkte sie lustlos. Ziemlich langsam wanderte sie im Gebiet umher und fragte ständig. Schließlich erlöste uns der Richter: 11 von 20 Punkten.

Aufgabe 4 – Einzelmarkierung mit Wasserhindernis (Lynn Stringer (GB))

Startpunkt ist auf einem Waldweg am Rande eines grützigen Tümpels. Auf der anderen Uferseite fällt mit Schuss eine Einzelmarkierung, Entfernung ca. 30m. Nach Freigabe darf geschickt werden. Hier klappte es wieder rund: Ayita startete los und nahm den ziemlich ekligen Tümpel sofort an. Sie fand das Dummy schnell, überlegte dann aber kurz, welcher wohl der beste Rückweg sei, so dass ich lieber einen "Hier"-Pfiff gab. 19 von 20 Punkten.

Aufgabe 5 – 2er Walk-up (Malcolm Stringer (GB))

Frei bei Fuss geht es zu zweit samt Richter durch den Wald. Dann fällt ein Schuss mit Dummy nur teilweise sichtig auf 12h, das vom rechten Hund nach Freigabe apportiert werden soll. Dann erneut ein Schuss mit Dummy auf 12h für den linken Hund. Anschließend geht es frei bei Fuß 5m weiter, dann ist die Aufgabe beendet. Zugegeben: Unsere Fußarbeit MUSS besser werden, speziell beim Workingtest fällt es Ayita schwer, exakt an meiner Seite zu bleiben, so dass ich sie einmal verbal korrigierte. Das Dummy fand sie relativ schnell. Trotzdem – und das fand ich nun tatsächlich mal nicht ganz fair – wurden uns 6 ganze Punkte für das zusätzliche Kommando bei der Fußarbeit gezogen, mit der Begründung: "Das ist gleichzusetzen mit Einspringen, eigentlich wäre das eine Null." Fand ich sehr hart. 14 von 20 Punkten.

WT Emkendorf

Aufgabe 1 – Einzelmark mit Verleitung

Auf einer kurz gemähten Wiese fällt mit Schuss ca. 60 m entfernt ein Dummy und darf nach Freigabe apportiert werden. Während der Hund auf dem Rückweg ist, fällt hinter ihm ein weiterer Schuss und wieder ein Dummy im Fallgebiet des Ersten. Es soll nach Abgabe von Dummy 1 ebenfalls apportier werden. Diese Aufgabe lief ganz gut für uns, Ayita fand Dummy 1 sofort und als der 2. Schuss fiel, blieb sie kurz stehen, um sich umzusehen. So konnte sie Dummy 2 perfekt markieren. Da sie dann aber einen Hauch zu lange zögerte, um den Rückweg fortzusetzen, gab ich zur Sicherheit einen "Hier"-Pfiff. Ansonsten lief alles perfekt, aber der Pfiff kostete einen Punkt: 19 von 20 Punkten.

Aufgabe 2 – Einzelmark im Wald

Diese Aufgabe klang eigentlich ziemlich einfach: Einzelmark mit Schuss fällt auf 14h ca. 30 m entfernt und darf nach Freigabe apportiert werden. Problem: Die Dummy-Fluglinie war durch die Bäume nur teilweise sichtig, der Fallbereich im mittelhohen Bewuchs gar nicht. So war ich mir auch alles andere als sicher, ob mein Hund das Dummy überhaupt gesehen hatte, als ich sie mit "Apport!" losschickte. Und ganz offenbar hatte sie das tatsächlich nicht, denn sie spurtete in die verkehrte Richtung los. Also einweisen. Schnell hatte ich sie auf gerader Linie wieder zurückgepfiffen, dann "Stopp-Sitz" und nach rechts in den Bewuchs. Dafür brauchten wir zwei Versuche, dann war sie im Fallgebiet, fand und apportierte zügig. 14 von 20 Punkten.

Aufgabe 3 – Beschossenes Blind

Das Team steht auf einem Waldweg. Schräg rechts davon auf ca. 14h liegt hinter einer großen Eiche in einem Graben ein Dummy. Ein Schuss fällt. Nach Freigabe soll das Dummy apportiert werden. Ich versuchte ein schräges "voran" direkt zum Dummy, aber der gerade Weg war für Ayita Verleitung genug, um geradeaus zu gehen. Also "Stopp-Sitz" auf Dummyhöhe und dann nach rechts einweisen. Das klappte prompt. 19 von 20 Punkten.

Aufgabe 4 – Wassermarkierung mit anschließendem Einzelmark

Ein Dummy ohne Schuss fällt ca 15 m weit ins Wasser, Abstand zum Wasser ca. 10 m einen Abhang hinunter. Nach Freigabe darf geschickt werden, nach Abgabe wird um 180 Grad gedreht und mit Schuss fällt ein Dummy nicht sichtig oben auf einem Abhang, Entfernung ca. 30 m. Das lief für uns ohne Probleme, leider rutschte Ayita bei der Abgabe das Dummy einmal aus dem Maul, deshalb: 19 von 20 Punkten.

Aufgabe 5 – Doppelmarkierung

Eine Markierung mit Schuss fällt auf 15h ca 20 m entfernt in mittelhohen Bewuchs. Im Anschluss eine Markierung mit Schuss geradeaus ins Wasser. Nach Freigabe müssen beide Dummys apportiert werden, Reihenfolge darf frei gewählt werden. Leider gingen, just als wir dran waren, dem Schützen von der Landmarkierung die Patronen aus, weshalb ich mir gar nicht sicher war, ob Ayita das Dummy überhaupt mitbekommen hatte. Nach Freigabe ließ ich sie erst mal die Wassermarkierung holen, dann richtete ich sie zum Fallbereich der Landmarkierung aus, sie raste los und hatte tatsächlich punktgenau markiert. Besser ging´s nicht – die Helfer fragten: "Dürfen wir applaudieren?" - 20 von 20 Punkten.

WTW 2010

Aufgabe 2 – Wasser und Suche (Richter: Guy Matter (CH))

Ein beschossenes Dummy fällt in einen nur teilweise sichtigen Tümpel, nach Freigabe darf der Hund geschickt werden. Nach Ausgabe wird um 180 Grad gedreht und in ein beschossenes Suchengebiet geschickt, ein Dummy muss gefunden und apportiert werden. Der Richter meinte als Kommentar zu mir: "Besser geht's nicht!" – 20 Punkte.

Aufgabe 3 – Markierung mit Fußarbeit (Richter: Martin Kuse (D))

Das Team steht auf einem Sandhügel, auf einem gegenüberliegenden Abhang (Entfernung ca. 40-50 m) fällt ein Schuss und ein Dummy. Nach Freigabe gehen Hundeführer und Hund frei bei Fuß nach links den Sandhügel hinunter. Unten angekommen schickt der Hundeführer selbstständig. Auch hier: 20 Punkte für Ayita und mich.

Aufgabe 1 – Markierung mit anschließendem Blind (Richterin: Marianne Walheim (D))

Das Team steht auf einem Waldweg, 30 m entfernt fällt mit Schuss 3 m neben dem Weg in sehr hohen Bewuchs ein Dummy. Nach Freigabe darf apportiert werden und während der Hund auf dem Rückweg ist, wird ein Dummy an die gleiche Stelle blind ausgelegt. Hundeführer und Hund gehen 5 m frei bei Fuß auf die Stelle zu und dann wird der Hund erneut zur Fallstelle geschickt. EIGENTLICH sind derlei Aufgaben ein Spezialgebiet von Ayita und mir und entsprechend selbstbewusst ging ich in diese Aufgabe rein. Problem war, VOR der Fallstelle, die in recht hohem Bewuchs war, ging eine Schneise in den Wald hinein und Ayita bog prompt ab und war außer Sicht. Nach Rückpfiff konnte ich sie dann zum Dummy einweisen, aber das war natürlich nicht Sinn der Aufgabe gewesen. Teil 2 der Aufgabe ging dann besser, aber ebenfalls nur mit zusätzlichen Einweise-Kommandos von mir. Die Richterin meinte im Anschluss: "Gutes Handeln, leichtführiger Hund und tolle Fußarbeit – und deshalb noch 13 Punkte".

Aufgabe 4 – 2er Walk-up (Richter Martin Kuse und Guy Matter)

Zwei Teams gehen nebeneinander, mit Schuss fällt ein Dummy auf einer Anhöhe, erst darf der eine Hund arbeiten, dann geht es frei bei Fuß weiter, wieder Schuss und Dummy, dann darf der andere Hund arbeiten. Ein zusätzliches "FUSS"-Kommando kostete mich einen Punkt, aber ansonsten war Ayita toll: 19 Punkte.

Aufgabe 5 – Kleine Suche mit Verleitmarkierung (Richterin Marianne Walheim)

Ein kleines Suchengebiet (ca 3x3 m) liegt ca 10 m vom Team entfernt und ist "abgeriegelt" mit Totholz und Bewuchs. Ein Schuss fällt, dann wird der Hund ins Gebiet geschickt und soll dort gehalten werden, bis er ein Dummy gefunden hat. Auf dem Rückweg fällt auf 21h eine Verleitung mit Schuss, die nach Ausgabe des 1. Dummys gearbeitet wird. Tja, was soll ich sagen, noch mal Pech bei Frau Walheim. Ayita wollte partout nicht ins Suchengebiet hinein, sondern war fest der Meinung, dass die Dummys links davon liegen. Insofern musste ich extrem handeln, um sie in den kleinen Bereich hinein zu bekommen. Nachdem sie dann ENDLICH ein Dummy gefunden hatte, war der Rest ok, die Verleitung war kein Problem und natürlich auch der Apport der Verleitung ein Selbstgänger. Trotzdem nur – aber das auch völlig gerechtfertigt – 8 Punkte für diese Aufgabe.

Prüfungen

Arbeitsprüfung mit Dummies (APD/R) A am 26.07.2008 in Sirksfelde

Teil A – Punktevergabe
Einzelmarkierung Land 20 Punkte
Einzelmarkierung Wasser 17 Punkte
Verlorensuche 15 Punkte
Appell und Memory 18 Punkte
Gesamtergebnis 70 von 80 Punkten, "sehr gut"
Suche

Gebiet war eine lichte, mittelhohe Wiese (50x50 m) mit einigen Sträuchern, links und rechts begrenzt durch Wälle und hohes Gestrüpp. Obwohl noch früh am Morgen, war es bereits 28 Grad heiß und ich bangte ein wenig wegen meines wärmeempfindlichen Hundes. Unser Start war dann auch alles andere als gut, als ich "Such verloren" sagte, rannte mein Hund drei Sprünge los, drehte sich um und "fragte". Ich dachte echt, ich spinne, und kreischte ein "SUCH" hinterher. Yiti machte noch zwei Sprünge und begann an einem Strauch zu schnuppern ... ich war innerlich schon kurz vorm Sachen packen, und im Nachhinhein denke ich, genau diese Anspannung von mir war das Problem, warum sie so verunsichert war. Dann aber besann sie sich plötzlich, lief los und holte das erste Dummy. Sehr erleichtert schickte ich sie wieder rein (allerdings WIEDER mit zwei Kommandos), sie fand schnell das zweite Dummy. Zum Glück deckte sie auch den hinteren und seitlichen Teil des Gebietes beim Suchen ab (ich denke, vor allem das wollte die Richterin sehen), so dass ich nach dem 5. Dummy Schluss machen durfte – 15 Punkte.

Appell

Auch hier war der Start etwas durchwachsen, Yiti war nicht ganz bei der Sache und ich denke, man muss da auch ihren erst 15 Monaten bei der Prüfung Tribut zollen. So brauchte ich die ersten Meter bei Fuss ein paar "Locklaute", um sie an meinem Bein zu halten. Nach dem ersten Schuss hingegen war sie bei der Sache und beim 2. Schuss einen halben Meter vor mir, den ich "unauffällig" aufgeschlossen habe. Entfernung zum Dummy gute 50 Meter, niedrige Wiese. Auf Kommando schoss sie los, fand sofort und brachte super - 18 Punkte.

Landmarkierung

Entfernung 40 Meter, Schuss fiel und zwei Helfer, die nur leicht versteckt hinter ein paar hohen Gräsern standen, warfen in kleinem Bogen ein Dummy ca zwei (!!!) Meter neben sich ins hohe Gras, Dummy lag nicht sichtig. Ich schickte auf Kommando und grübelte, ob Yiti wohl die Menschen begrüßen würde, doch sie rannte zum hohen Gras, fand sofort und brachte schnell zurück - 20 Punkte.

Wassermarkierung

Entfernung zur Kante ca. 8 m, Einstieg offen und ganz flach. Schuss fiel, Dummy flog ca. 20 m ins Wasser, Kommando und ab die Post flog das Yiti! Sie schwamm sehr schnell zum Dummy und zurück, beim Ausstieg wurde sie hingegen gefährlich langsam, so dass ich auf Nummer sicher ging und sie mit "brrr, brrr, schnell, schnell" zu mir lockte, um Schütteln zu vermeiden. Das kostete 3 Punkte - also insgesamt noch 17 Punkte.

Begleithundeprüfung am 14.06.2008 in Hammoor/Bargteheide

Teil A – Punktevergabe
1. Leinenführigkeit und Unbefangenheit 18 Punkte
2. Freifolgen 20 Punkte
3. Hinsetzen und Sitzenbleiben in Verbindung mit Herankommen 9 Punkte
4. Ablegen und Liegenbleiben 10 Punkte
5. Ablegen unter Ablenkung 10 Punkte
6. Bringen eines weichen Gegenstandes 8 Punkte
Gesamt 75 von 80 Punkten, "vorzüglich"
7. Schussfestigkeit bestanden
Teil B
1. Führigkeit und Verhalten im Strassenverkehr bestanden
2. Verhalten unter erschwerten Verkehrsverhältnissen bestanden
3. Verhalten des alleingelassenen Hundes gegenüber anderen Tieren bestanden
4. Gehorsamskeitprüfung im Verkehr bestanden
Bericht

Es waren insgesamt 10 Gespanne am Start, und ich zog am Morgen die undankbare Startnummer 9 - also hieß es erstmal drei Stunden warten. Um kurz vor 11h hab ich dann mit Bällchen und Leckerle meinen Hund "geweckt" und los ging es mit Teil A der BH. Yiti zeigte sich von ihrer besten Seite und so, obwohl wir natürlich auch kleinere Schnitzer hatten (beim Sitz aus der Bewegung legte Yiti sich z.B. hin), war es eine ganz runde Sache. Das sah auch die Richterin so und wir waren für den Teil B qualifiziert.

Von den 10 Gespannen haben alle den Teil A bestanden, allerdings hatten nur 5 genug Punkte für den Teil B. Und so zogen diese weiter zum Bahnhof von Bargteheide. Dort gab es für jedes Gespann ein paar Strassenwechsel zu bewältigen, 2 min abliegen vor dem Bahnhof während der Halter im Gebäude verschwand und mehrmals eine Gruppe mit Hund am abgelegten Hund vorbei ging, dann musste man durch das Gebäude durch, an Joggern und Fahrradfahrern vorbei, durch eine Bahnunterführung durch, durch eine Menschenmenge auf der Treppe durchfädeln usw. Kurz und gut: Alle konnten auch diesen Teil bestehen.

Bei der Preisverleihung kullerten dann noch Tränchen, und zwar meine. Nicht nur, dass wir mit "vorzüglich" und 75 Punkten den Tagessieg nach Hause gefahren haben, die Richterin hat eine wirklich schöne Ansprache gehalten. Sie sagte, am besten habe ihr der kleine Toller gefallen. Sie ziehe hochachtungsvoll den Hut vor diesem harmonischen Team, bei der Ausbildung wurde wirklich "ganze Arbeit geleistet". Außerdem, und dass MUSS ich jetzt hier wiedergeben, beglückwünschte sie auch die Züchterin zu dieser großartigen Verpaarung, denn sie habe schon viele Toller gesehen, aber selten so einen gelassenen, ruhigen und wesensfesten Toller. Ausbildung sei immer die eine Sache, aber der Hund müsse das gewisse Etwas halt auch schon mitbringen. Da war ich sehr gerührt und gebe das Lob natürlich gerne an Sinaida weiter!

Facts

Dt. Ch. Dewberry's Dual Ayita Paychi
Rufname Ayita
Titel Deutscher Champion (VDH)
Geboren 13.04.2007
Größe 47 cm
Gewicht 15 kg
Formwert vorzüglich       
Prüfungen BHP/B, APD/A, div. WT (A)
Züchterin Sinaida Sens, Bockenem
Zuchtzulassung Mit Auflage "Deckpartner muss PRA A sein" im DRC

Gesundheit

Dt. Ch. Dewberry's Dual Ayita Paychi
HD A1/A2
ED 0/0
PL 0/0
PRA carrier
CEA frei
Augenuntersuchung frei 07/2011
Blutuntersuchung ok 09/2009       
Sonstige Erkrankungen frei

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