Bin ich Toller-geeignet?

Wer sich einen Toller in seinem Leben wünscht, sollte mehr wollen als einen reinen Familienhund. Nur Spazierengehen, vielleicht ein bisschen Hundeschule und ein großer Garten reichen nicht aus, um dieser Rasse gerecht zu werden.

Einen Toller zu haben bedeutet, dass man sich ein sehr anspruchsvolles, zeitintensives und unglaublich schönes Hobby ins Haus holt. Sie sollten Spaß daran haben, Ihren Toller auszubilden und zeitlebens zu beschäftigen, vorzugsweise jagdlich oder mit Dummyarbeit. Natürlich gibt es aber auch andere Möglichkeiten, seinen Toller auszulasten. Die Rasse ist unheimlich vielseitig und erobert erfolgreich die Agility- und Obedience-Szene, und auch so manche Rettungshundestaffel möchte auf die roten Flitzer nicht mehr verzichten.

Intelligenz und große Ausdauer

Idealerweise lieben Sie es, sich mit positiven Ausbildungsmethoden wie zum Beispiel Clickertraining zu beschäftigen. Toller lernen begeistert neue Tricks. Dogdancing beispielsweise ist eine wahre Freude mit ihnen. Neben dem Training brauchen Toller aber natürlich auch viel Bewegung und die Möglichkeit, sich täglich ausgiebig ohne Leine auszutoben. Ein ausgelasteter Toller ist zuhause ein ruhiger und zufriedener Zeitgenosse.

Bedenken sollten Sie vor der Anschaffung eines Tollers (bzw. generell vor der Anschaffung eines Hundes) aber auch, dass sie im Fellwechsel verstärkt haaren und aufgrund ihrer geringeren Größe häufig Schmutz im Fell hängen haben – gerade an den Hinterbeinen („Hosen“) und unter dem Bauch – den sie dann natürlich auch mit ins Haus tragen. Wer es also gerne sehr sauber mag, darf sich entweder keinen Hund anschaffen oder muss häufiger putzen.

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